So viele Menschen, aus ihnen heraus tratest du,
wie heißt du und warum gibst du mir keine Ruh?
Ich erkläre den Menschen wie du bist,
um zu erfahren wie dein Name ist.
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So muß die Wirkung von Rauschgift sein,
das Gefühl im Kopf wenn ich an dich denk.
Es passt kein klarer Gedanke hinein
und im Magen ein Barkeeper der ständig Cocktails schwenkt.
Will nichts hören und sehen von anderen Dingen,
das ganze denken ist nur ausgefüllt von dir.
Tausend schöne Balladen in mir klingen,
Sehnsucht aber auch Ungeduld verkrampft den Magen in mir.
Schweißausbrüche ohne ersichtlichen Grund.
Das Herz rast und dennoch bleibt es stehen.
Man könnte meinen du seist ungesund,
dabei kann man nur mit dir das Leben bestehen.
Du bringst Tränen von Leid aber auch vor Wonne.
Du bist das Chaos ohne greifbaren Sinn.
Du bist wie die erste wärmende Frühlingssonne,
aber auch tausend nächtliche Träume sind in dir drin.
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Wie ist der Name, wie kann man dich erkennen?
Die Menschen sagen, das sie dich Liebe nennen.

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Draußen Nebel über kaltes, feuchtes Laub sich ergießt,
kleine Tropfen sich auflösen und wie ein Film über die Fenster fließt.
Der Herbst zeigt seine allseits sterbende Macht,
ein leichtes Schauern in den Herzen erwacht.
Was wird folgen? Die Kälte die klirrend uns erzittern läßt.
Nur wenn weiße Flocken lautlos fallen
als Trost sie erscheinen wie ein wärmendes Nest.
Alles erscheint dann so still und friedlich
und dennoch steht alles still wie der Tod.
Der Körper verkrampft sich gegen die Kälte als Schutz,
den Kopf gesenkt dem schneideneden Winde zum Trutz.
Der Winter mit all seiner Härte ins herz und schneidet,
wir suchen die Wärme, das da draußen man meidet.
Da fällt ein warmer Lichtstrahl ein,
er trifft mitten ins Herz hinein.
Die Wärme anheimelnd durch den ganzen Körper dringt,
sich in Hitze verwandelt und bald in einem ringt.
Ein heißes Brausen zu Kopfe steigt,
der ganze Körper sich in einem wohligen Schmerze neigt.
Ein leises Erschauern nur noch die Kälte bringt,
einen übertönenden warmen Blues jedoch das Herze singt.
Die Gedanken schweifen ab, ein Fühlen nur noch entsteht.
Die Sehnsucht tiefe, schmerzende Wunden in den Leib sich gräbt.
Und dennoch sind es liebliche Schmerzen die man gerne erträgt.
Die Augen geschlossen ein Film läuft ab,
man zieht sich zurück ganz alleine in eine Art Traumgrab.
Völlig allein, noch nie so vernommen wie jetzt.
selbst dann wenn man mitten durch eine Meute Menschen hetzt.
Die Gedanken, die Gefühle sind weit weg und dennoch tief in einem drin.
Man sehnt sich zur Nähe des Anderen hin.
Herbst und Winter in ihrem Frust gebannt,
tief im Innern überwiegt die Wärme, auch Liebe genannt.

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