Sinn des Lebens:

Schau den Mond sein goldenes Licht,
spür den Wind auf deiner Haut.
Gehe hin und nehme an
was auch immer das Leben für dich bereit hält.
Jede Stunde des Lebens zählt.
Der Sinn des Lebens, fragst du dich?
Diesen zu finden, indem du niemals aufgibst.
Und wenn du alles schon erlebst, alles schon erfühlt,
der Sinn des Lebens in dir glüht.

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Immer wieder:

Und wieder ist ein Tag geschafft,
nachhause nun mit letzter Kraft.
Ein bischen Freizeit noch gestalten,
dann kommt die ach so kurze Nacht.
Am Morgen dann der gleiche Trott,
hinfort, hinfort die Arbeit ruft.
So geht es Tag für Tag und Jahr auf Jahr
und jeder Tag ein Stückchen Tod mitbringt.
Ein wenig Leben geht verloren,
die Vergangenheit aus der Zeit geboren,
die Gegenwart im Bemerken vorbei,
die Zunkunft ein Orakel.
Rastlos durch gelebte Zeit das Denken schreitet.
Die Natur folgt eigenen Gesetzen,
manche kann der Mensch niemals verletzen.
Geburt, Leben und Tod
seit Äonen immer gleich bis in alle Ewigkeit.
Doch jedes Sterben ist ein Neubeginn
für viele andere Wesen der Natur,
milliardenfach in ständig neuer Form.
Von wenigen Atomen bis zu Tonnen von Gewicht
und über millionen von Jahren Evolution genannt,
erscheint immer wieder aufs Neue eine andere Art.

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Alleine ?

Funkelnder Quarz im Meeres Sand
aufgetürmt in wandernden Dünen .
Das Glitzern von Strass auf den Kleidern der Damen,
das gebrochene Licht in den Facetten von Edelsteinen.
Die Städte der Welt, bei Nacht, von oben gesehen,
das strahlende Licht des Schnees bei Sonnenschein.
Glitzernder Tau im Sonnenaufgang ,
der Tanz der Glühwürmchen im Mondes Schein.
Sind wir wirklich allein?
Warte auf die Dunkelheit der Nacht
diese wird nie vollkommen sein.
Ohne Wolken, auch ohne Mond, gibt es Licht.
Du siehst die Sterne, du siehst das Firmament
ungezählt, unzählbar strahlen sie seit Beginn der Zeit .
Mehr Sterne als Menschen je gelebt ,
mehr Sonnen als Sand am Strand.
Unendlichkeit, jeder leuchtet für sich! Allein?
Unerreichbar fern von jedem Menschenwerk .
Sind wir verwegen zu behaupten
wir wären allein?
Was das Elektron für den Kern des Atoms
ist die Erde für die Sonne.
Eine Fliege, Teil des Schwarms
der hektisch umkreißt  die Quelle des Lichts.
Doch wir Menschen wir begreifen es nicht.
Die Sonne, multiplizierte Unendlichkeit,
um jede eigene Körper kreisen.
Keine von ihnen ist ohne Begleiter
sei er noch so klein
und dennoch ist der Mensch so vermessen
zu behaupten er wäre alles Denken,
er sei Bewusstsein   "Er Allein!"

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Die Frage:

Dennoch will ich es wagen: Zu fragen
Was, Wie, Wer, Warum
So geht es mir im Kopf herum.
Und mit jeder dieser Fragen
wächst die Ungemach.
Es führt zu Klagen
aber gibt auch Kraft,
denn offenbart auch manchmal
einen versteckten Sinn.
Es ist das Leben
jeder ist da mittendrin.
Sei dir aber sicher,
nur die Antwort ist der Preis,
denn ein Leben ohne Fragen
macht doch keinen Sinn.
Jede Frage, gleich welcher Bedeutung
ist die Existenz.

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